Führerschein

Übungstest

Übungstest 5

30 Fragen, genau wie in der echten Prüfung. Lege sie ab, prüfe dann die Lösungen unten — oder mach die Version mit Timer und automatischer Auswertung in Führerschein Theorie Klasse B.

Lege diesen Test mit Timer und Auswertung ab, samt Bestehensprognose — kostenlos in der App starten.

Download on theApp Store
  1. 1. Was ist bei einem eingeschränkten Halteverbot erlaubt?

    • A. Kurzes Halten zum Ein- und Aussteigen oder Be- und Entladen
    • B. Beliebig langes Parken
    • C. Nichts, auch kein Halten
  2. 2. Was bedeutet ein dreieckiges Schild mit einem springenden Hirsch?

    • A. Wildwechsel – Gefahr durch Wildtiere
    • B. Tierpark in der Nähe
    • C. Reitweg
  3. 3. Was bedeutet ein dreieckiges Schild mit einem Ausrufezeichen?

    • A. Gefahrstelle allgemein – besondere Vorsicht
    • B. Stop
    • C. Ende aller Verbote
  4. 4. Was bedeutet ein dreieckiges Schild mit einer nach links gebogenen Kurve?

    • A. Kurve nach links – Geschwindigkeit anpassen
    • B. Linksabbiegen verboten
    • C. Vorgeschriebene Fahrtrichtung links
  5. 5. Was bedeutet ein dreieckiges Schild mit Steinen, die einen Hang herunterfallen?

    • A. Steinschlag
    • B. Baustelle
    • C. Unebene Fahrbahn
  6. 6. Was müssen Sie am Andreaskreuz beachten?

    • A. Der Schienenverkehr hat Vorrang
    • B. Der Straßenverkehr hat immer Vorrang
    • C. Es gilt nur nachts
  7. 7. Was bedeutet ein blaues rundes Schild mit Fußgänger und Kind an der Hand?

    • A. Gehweg
    • B. Spielstraße
    • C. Fußgängerverbot
  8. 8. Was bedeutet das blaue Schild mit weißem PKW und der Darstellung einer Brücke (Autobahn)?

    • A. Beginn der Autobahn
    • B. Kraftfahrstraße
    • C. Parkhaus
  9. 9. Welche Grundregel gilt an einer Kreuzung ohne Verkehrszeichen und ohne Ampel?

    • A. Rechts vor links
    • B. Links vor rechts
    • C. Wer schneller ist, fährt zuerst
  10. 10. An einem STOP-Schild ist die Sicht frei und kein anderes Fahrzeug zu sehen. Müssen Sie anhalten?

    • A. Ja, an der Haltlinie vollständig anhalten
    • B. Nein, wenn frei ist
    • C. Nur kurz abbremsen genügt
  11. 11. Sie wollen links abbiegen und es kommt Ihnen ein Fahrzeug entgegen. Wer hat Vorrang?

    • A. Der entgegenkommende Verkehr
    • B. Der Linksabbieger
    • C. Wer blinkt, hat Vorrang
  12. 12. Sie wollen nach rechts abbiegen. Worauf müssen Sie besonders achten?

    • A. Auf Radfahrer und Fußgänger, die geradeaus wollen
    • B. Nur auf den Gegenverkehr
    • C. Auf nichts Besonderes
  13. 13. Wie schnell dürfen Pkw außerhalb geschlossener Ortschaften auf Landstraßen grundsätzlich höchstens fahren?

    • A. 100 km/h
    • B. 120 km/h
    • C. 80 km/h
  14. 14. Mit welcher Höchstgeschwindigkeit dürfen Sie mit Sommerreifen bei winterlichen Verhältnissen fahren?

    • A. Sie dürfen bei Glätte/Schnee gar nicht mit Sommerreifen fahren (Winterreifenpflicht)
    • B. 80 km/h
    • C. Wie sonst auch
  15. 15. Dürfen Sie an einem Fußgängerüberweg überholen?

    • A. Nein, dort gilt Überholverbot
    • B. Ja, wenn frei
    • C. Ja, bei Tempo unter 30
  16. 16. Sie wollen überholen. Welche Bedingung muss erfüllt sein?

    • A. Die Gegenfahrbahn ist ausreichend frei und überschaubar
    • B. Es genügt zu blinken
    • C. Der Vordermann muss zustimmen
  17. 17. Sie fahren auf der Autobahn. Wie verhalten Sie sich beim Bilden einer Rettungsgasse im Stau?

    • A. Linke Spur weicht nach links, alle übrigen nach rechts
    • B. Alle nach rechts
    • C. Die Rettungsgasse bildet sich automatisch
  18. 18. Wann dürfen Sie das Fernlicht nicht verwenden?

    • A. Wenn Sie den Gegenverkehr blenden würden
    • B. Außerorts grundsätzlich nie
    • C. Nur in Tunneln
  19. 19. Sie nähern sich einem haltenden Schulbus mit eingeschaltetem Warnblinklicht an einer Haltestelle. Wie fahren Sie vorbei?

    • A. Nur mit Schrittgeschwindigkeit und so, dass keine Gefährdung entsteht
    • B. Mit normaler Geschwindigkeit
    • C. Gar nicht vorbei
  20. 20. Wie verhalten Sie sich, wenn sich ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn nähert?

    • A. Sofort freie Bahn schaffen, ggf. anhalten
    • B. Weiterfahren wie bisher
    • C. Nur langsamer werden
  21. 21. Wie weit vor und hinter einem Andreaskreuz (Bahnübergang) darf nicht geparkt werden?

    • A. Mindestens 5 m vom Andreaskreuz innerorts
    • B. Direkt davor erlaubt
    • C. Nur nachts verboten
  22. 22. Wie verhalten Sie sich beim Reißverschlussverfahren an einer Engstelle?

    • A. Abwechselnd einen Vorausfahrenden einfädeln lassen
    • B. Erst alle anderen durchlassen
    • C. Niemanden einfädeln lassen
  23. 23. Woraus setzt sich der Anhalteweg zusammen?

    • A. Aus Reaktionsweg und Bremsweg
    • B. Nur aus dem Bremsweg
    • C. Aus Reaktionsweg und Sichtweite
  24. 24. Wie berechnen Sie den Reaktionsweg bei einer Reaktionszeit von rund einer Sekunde grob?

    • A. Geschwindigkeit (km/h) geteilt durch 10, mal 3
    • B. Geschwindigkeit mal 2
    • C. Geschwindigkeit geteilt durch 2
  25. 25. Wie wirkt sich eine Gefahrenbremsung (Vollbremsung) auf den Bremsweg aus?

    • A. Der Bremsweg verkürzt sich gegenüber normaler Bremsung etwa um die Hälfte
    • B. Er bleibt gleich
    • C. Er verlängert sich
  26. 26. Was ist Aquaplaning?

    • A. Aufschwimmen der Reifen auf einem Wasserfilm – Verlust von Lenk- und Bremswirkung
    • B. Beschlagene Scheiben
    • C. Wasser im Motorraum
  27. 27. Was erhöht die Gefahr von Aquaplaning besonders?

    • A. Abgefahrene Reifen und hohe Geschwindigkeit bei Nässe
    • B. Neue Reifen
    • C. Niedrige Geschwindigkeit
  28. 28. Wie wirkt sich Müdigkeit auf das Fahren aus?

    • A. Die Reaktionszeit steigt, die Aufmerksamkeit sinkt – Unfallgefahr
    • B. Keine Auswirkung
    • C. Man fährt vorsichtiger
  29. 29. Wie beeinflusst Alkohol die Fahrtüchtigkeit schon in geringen Mengen?

    • A. Reaktion, Sehvermögen und Risikoeinschätzung verschlechtern sich
    • B. Er macht aufmerksamer
    • C. Keine Wirkung unter 0,5 Promille
  30. 30. Welche Wirkung haben viele Medikamente auf das Fahren?

    • A. Sie können müde machen oder die Reaktion beeinträchtigen
    • B. Sie verbessern die Konzentration
    • C. Sie haben nie Einfluss

Lösungen

  1. 1. Kurzes Halten zum Ein- und Aussteigen oder Be- und EntladenBeim eingeschränkten Haltverbot (Zeichen 286) ist Halten zum Ein-/Aussteigen und Be-/Entladen erlaubt, Parken nicht.
  2. 2. Wildwechsel – Gefahr durch WildtiereDas Gefahrzeichen warnt vor Wildwechsel; mit Wild auf der Fahrbahn ist zu rechnen.
  3. 3. Gefahrstelle allgemein – besondere VorsichtDas allgemeine Gefahrzeichen (Zeichen 101) warnt vor einer nicht durch andere Zeichen erfassten Gefahr.
  4. 4. Kurve nach links – Geschwindigkeit anpassenDas Gefahrzeichen warnt vor einer Linkskurve; die Geschwindigkeit ist anzupassen.
  5. 5. SteinschlagDas Gefahrzeichen warnt vor Steinschlag; mit Steinen auf der Fahrbahn ist zu rechnen.
  6. 6. Der Schienenverkehr hat VorrangDas Andreaskreuz (Zeichen 201) gewährt dem Schienenverkehr Vorrang.
  7. 7. GehwegDas blaue Schild (Zeichen 239) kennzeichnet einen Gehweg für Fußgänger.
  8. 8. Beginn der AutobahnDas Zeichen 330.1 kennzeichnet den Beginn einer Autobahn; es gelten die besonderen Autobahnregeln.
  9. 9. Rechts vor linksOhne Vorfahrtregelung gilt § 8 StVO: rechts hat Vorfahrt (rechts vor links).
  10. 10. Ja, an der Haltlinie vollständig anhaltenDas STOP-Zeichen (206) verlangt immer vollständiges Anhalten, unabhängig von der Verkehrslage.
  11. 11. Der entgegenkommende VerkehrBeim Linksabbiegen muss der Gegenverkehr durchgelassen werden (§ 9 StVO).
  12. 12. Auf Radfahrer und Fußgänger, die geradeaus wollenBeim Rechtsabbiegen ist besonders auf Radfahrer und Fußgänger zu achten, die geradeaus fahren oder queren.
  13. 13. 100 km/hAußerorts gilt für Pkw grundsätzlich eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, soweit nicht anders beschildert.
  14. 14. Sie dürfen bei Glätte/Schnee gar nicht mit Sommerreifen fahren (Winterreifenpflicht)Bei winterlichen Verhältnissen besteht situative Winterreifenpflicht (§ 2 StVO); Sommerreifen sind dann unzulässig.
  15. 15. Nein, dort gilt ÜberholverbotAn und unmittelbar vor Fußgängerüberwegen darf nicht überholt werden (§ 26 StVO).
  16. 16. Die Gegenfahrbahn ist ausreichend frei und überschaubarÜberholt werden darf nur bei klarer Verkehrslage und ausreichender Sicht (§ 5 StVO).
  17. 17. Linke Spur weicht nach links, alle übrigen nach rechtsBei stockendem Verkehr ist zwischen dem äußersten linken und den übrigen Fahrstreifen eine Gasse zu bilden (§ 11 StVO).
  18. 18. Wenn Sie den Gegenverkehr blenden würdenFernlicht ist abzublenden, sobald Gegenverkehr oder Vorausfahrende geblendet werden könnten (§ 17 StVO).
  19. 19. Nur mit Schrittgeschwindigkeit und so, dass keine Gefährdung entstehtAn haltenden Bussen mit Warnblinklicht darf nur mit Schrittgeschwindigkeit und ausreichendem Abstand vorbeigefahren werden (§ 20 StVO).
  20. 20. Sofort freie Bahn schaffen, ggf. anhaltenEinsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Einsatzhorn ist sofort freie Bahn zu schaffen (§ 38 StVO).
  21. 21. Mindestens 5 m vom Andreaskreuz innerortsIn der Nähe von Bahnübergängen besteht ein Parkverbot; innerorts 5 m vor dem Andreaskreuz (§ 12 StVO).
  22. 22. Abwechselnd einen Vorausfahrenden einfädeln lassenBeim Reißverschlussverfahren wird wechselseitig je ein Fahrzeug eingefädelt (§ 7 StVO).
  23. 23. Aus Reaktionsweg und BremswegDer Anhalteweg ist die Summe aus Reaktionsweg (während der Reaktionszeit) und Bremsweg.
  24. 24. Geschwindigkeit (km/h) geteilt durch 10, mal 3Faustformel Reaktionsweg: (km/h ÷ 10) × 3. Bei 50 km/h sind das etwa 15 m.
  25. 25. Der Bremsweg verkürzt sich gegenüber normaler Bremsung etwa um die HälfteBei einer Gefahrbremsung halbiert sich der Bremsweg in etwa: (km/h ÷ 10)² ÷ 2.
  26. 26. Aufschwimmen der Reifen auf einem Wasserfilm – Verlust von Lenk- und BremswirkungBei Aquaplaning verliert der Reifen den Fahrbahnkontakt; Lenkung und Bremse wirken nicht mehr.
  27. 27. Abgefahrene Reifen und hohe Geschwindigkeit bei NässeGeringe Profiltiefe und hohes Tempo bei Wasser auf der Fahrbahn begünstigen Aquaplaning.
  28. 28. Die Reaktionszeit steigt, die Aufmerksamkeit sinkt – UnfallgefahrMüdigkeit verlängert die Reaktionszeit erheblich und ist eine häufige Unfallursache.
  29. 29. Reaktion, Sehvermögen und Risikoeinschätzung verschlechtern sichSchon kleine Mengen Alkohol verschlechtern Reaktion, Sehleistung und Selbsteinschätzung.
  30. 30. Sie können müde machen oder die Reaktion beeinträchtigenManche Medikamente beeinträchtigen Fahrtüchtigkeit; Beipackzettel und Arzt beachten.

Bereit für die Straße. Heute starten.

Kostenlos starten -- kein Konto nötig. Einmalig freischalten für alles.