Übungstest
Übungstest 2
30 Fragen, genau wie in der echten Prüfung. Lege sie ab, prüfe dann die Lösungen unten — oder mach die Version mit Timer und automatischer Auswertung in Führerschein Theorie Klasse B.
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Download on theApp Store1. Welche Grundregel gilt an einer Kreuzung ohne Verkehrszeichen und ohne Ampel?
- A. Rechts vor links
- B. Links vor rechts
- C. Wer schneller ist, fährt zuerst
2. An einem STOP-Schild ist die Sicht frei und kein anderes Fahrzeug zu sehen. Müssen Sie anhalten?
- A. Ja, an der Haltlinie vollständig anhalten
- B. Nein, wenn frei ist
- C. Nur kurz abbremsen genügt
3. Sie wollen links abbiegen und es kommt Ihnen ein Fahrzeug entgegen. Wer hat Vorrang?
- A. Der entgegenkommende Verkehr
- B. Der Linksabbieger
- C. Wer blinkt, hat Vorrang
4. Sie wollen nach rechts abbiegen. Worauf müssen Sie besonders achten?
- A. Auf Radfahrer und Fußgänger, die geradeaus wollen
- B. Nur auf den Gegenverkehr
- C. Auf nichts Besonderes
5. Wie schnell dürfen Pkw außerhalb geschlossener Ortschaften auf Landstraßen grundsätzlich höchstens fahren?
- A. 100 km/h
- B. 120 km/h
- C. 80 km/h
6. Mit welcher Höchstgeschwindigkeit dürfen Sie mit Sommerreifen bei winterlichen Verhältnissen fahren?
- A. Sie dürfen bei Glätte/Schnee gar nicht mit Sommerreifen fahren (Winterreifenpflicht)
- B. 80 km/h
- C. Wie sonst auch
7. Dürfen Sie an einem Fußgängerüberweg überholen?
- A. Nein, dort gilt Überholverbot
- B. Ja, wenn frei
- C. Ja, bei Tempo unter 30
8. Sie wollen überholen. Welche Bedingung muss erfüllt sein?
- A. Die Gegenfahrbahn ist ausreichend frei und überschaubar
- B. Es genügt zu blinken
- C. Der Vordermann muss zustimmen
9. Sie fahren auf der Autobahn. Wie verhalten Sie sich beim Bilden einer Rettungsgasse im Stau?
- A. Linke Spur weicht nach links, alle übrigen nach rechts
- B. Alle nach rechts
- C. Die Rettungsgasse bildet sich automatisch
10. Wann dürfen Sie das Fernlicht nicht verwenden?
- A. Wenn Sie den Gegenverkehr blenden würden
- B. Außerorts grundsätzlich nie
- C. Nur in Tunneln
11. Sie nähern sich einem haltenden Schulbus mit eingeschaltetem Warnblinklicht an einer Haltestelle. Wie fahren Sie vorbei?
- A. Nur mit Schrittgeschwindigkeit und so, dass keine Gefährdung entsteht
- B. Mit normaler Geschwindigkeit
- C. Gar nicht vorbei
12. Wie verhalten Sie sich, wenn sich ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn nähert?
- A. Sofort freie Bahn schaffen, ggf. anhalten
- B. Weiterfahren wie bisher
- C. Nur langsamer werden
13. Wie weit vor und hinter einem Andreaskreuz (Bahnübergang) darf nicht geparkt werden?
- A. Mindestens 5 m vom Andreaskreuz innerorts
- B. Direkt davor erlaubt
- C. Nur nachts verboten
14. Wie verhalten Sie sich beim Reißverschlussverfahren an einer Engstelle?
- A. Abwechselnd einen Vorausfahrenden einfädeln lassen
- B. Erst alle anderen durchlassen
- C. Niemanden einfädeln lassen
15. Woraus setzt sich der Anhalteweg zusammen?
- A. Aus Reaktionsweg und Bremsweg
- B. Nur aus dem Bremsweg
- C. Aus Reaktionsweg und Sichtweite
16. Wie berechnen Sie den Reaktionsweg bei einer Reaktionszeit von rund einer Sekunde grob?
- A. Geschwindigkeit (km/h) geteilt durch 10, mal 3
- B. Geschwindigkeit mal 2
- C. Geschwindigkeit geteilt durch 2
17. Wie wirkt sich eine Gefahrenbremsung (Vollbremsung) auf den Bremsweg aus?
- A. Der Bremsweg verkürzt sich gegenüber normaler Bremsung etwa um die Hälfte
- B. Er bleibt gleich
- C. Er verlängert sich
18. Was ist Aquaplaning?
- A. Aufschwimmen der Reifen auf einem Wasserfilm – Verlust von Lenk- und Bremswirkung
- B. Beschlagene Scheiben
- C. Wasser im Motorraum
19. Was erhöht die Gefahr von Aquaplaning besonders?
- A. Abgefahrene Reifen und hohe Geschwindigkeit bei Nässe
- B. Neue Reifen
- C. Niedrige Geschwindigkeit
20. Wie wirkt sich Müdigkeit auf das Fahren aus?
- A. Die Reaktionszeit steigt, die Aufmerksamkeit sinkt – Unfallgefahr
- B. Keine Auswirkung
- C. Man fährt vorsichtiger
21. Wie beeinflusst Alkohol die Fahrtüchtigkeit schon in geringen Mengen?
- A. Reaktion, Sehvermögen und Risikoeinschätzung verschlechtern sich
- B. Er macht aufmerksamer
- C. Keine Wirkung unter 0,5 Promille
22. Welche Wirkung haben viele Medikamente auf das Fahren?
- A. Sie können müde machen oder die Reaktion beeinträchtigen
- B. Sie verbessern die Konzentration
- C. Sie haben nie Einfluss
23. Warum sollten Sie nachts nicht schneller fahren, als die Sichtweite des Abblendlichts erlaubt?
- A. Damit Sie innerhalb der überschaubaren Strecke anhalten können
- B. Damit Sie Sprit sparen
- C. Das spielt keine Rolle
24. Warum ist der Schulterblick vor dem Spurwechsel wichtig?
- A. Er erfasst den toten Winkel, den der Spiegel nicht zeigt
- B. Er ersetzt den Blinker
- C. Er ist nur eine Empfehlung
25. Wie verhalten Sie sich gegenüber Kindern am Fahrbahnrand?
- A. Bremsbereit sein, da Kinder unberechenbar reagieren können
- B. Hupen und weiterfahren
- C. Schneller vorbeifahren
26. Wie erkennen Sie bei Glätte rechtzeitig die Gefahr?
- A. An Reifgeräuschen, beschlagenen Brücken und Temperaturen um 0 °C
- B. Glätte ist nie vorhersehbar
- C. Nur am Schneefall
27. Was tun Sie, wenn das Heck Ihres Fahrzeugs bei Glätte ausbricht?
- A. In die Richtung lenken, in die das Heck ausbricht, und nicht bremsen
- B. Kräftig bremsen
- C. Gegenlenken weg vom Heck
28. Wie tief muss das Reifenprofil mindestens sein?
- A. Mindestens 1,6 mm
- B. Mindestens 0,8 mm
- C. Mindestens 3 mm
29. Was zeigt eine leuchtende rote Öldruck-Warnleuchte während der Fahrt an?
- A. Zu geringer Öldruck – sofort anhalten und Motor prüfen
- B. Ölwechsel fällig, ohne Eile
- C. Alles in Ordnung
30. Was sollten Sie tun, wenn die Bremswarnleuchte aufleuchtet?
- A. Bremsflüssigkeit und Bremsanlage umgehend prüfen lassen
- B. Ignorieren
- C. Nur die Handbremse benutzen
Lösungen
- 1. Rechts vor links — Ohne Vorfahrtregelung gilt § 8 StVO: rechts hat Vorfahrt (rechts vor links).
- 2. Ja, an der Haltlinie vollständig anhalten — Das STOP-Zeichen (206) verlangt immer vollständiges Anhalten, unabhängig von der Verkehrslage.
- 3. Der entgegenkommende Verkehr — Beim Linksabbiegen muss der Gegenverkehr durchgelassen werden (§ 9 StVO).
- 4. Auf Radfahrer und Fußgänger, die geradeaus wollen — Beim Rechtsabbiegen ist besonders auf Radfahrer und Fußgänger zu achten, die geradeaus fahren oder queren.
- 5. 100 km/h — Außerorts gilt für Pkw grundsätzlich eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, soweit nicht anders beschildert.
- 6. Sie dürfen bei Glätte/Schnee gar nicht mit Sommerreifen fahren (Winterreifenpflicht) — Bei winterlichen Verhältnissen besteht situative Winterreifenpflicht (§ 2 StVO); Sommerreifen sind dann unzulässig.
- 7. Nein, dort gilt Überholverbot — An und unmittelbar vor Fußgängerüberwegen darf nicht überholt werden (§ 26 StVO).
- 8. Die Gegenfahrbahn ist ausreichend frei und überschaubar — Überholt werden darf nur bei klarer Verkehrslage und ausreichender Sicht (§ 5 StVO).
- 9. Linke Spur weicht nach links, alle übrigen nach rechts — Bei stockendem Verkehr ist zwischen dem äußersten linken und den übrigen Fahrstreifen eine Gasse zu bilden (§ 11 StVO).
- 10. Wenn Sie den Gegenverkehr blenden würden — Fernlicht ist abzublenden, sobald Gegenverkehr oder Vorausfahrende geblendet werden könnten (§ 17 StVO).
- 11. Nur mit Schrittgeschwindigkeit und so, dass keine Gefährdung entsteht — An haltenden Bussen mit Warnblinklicht darf nur mit Schrittgeschwindigkeit und ausreichendem Abstand vorbeigefahren werden (§ 20 StVO).
- 12. Sofort freie Bahn schaffen, ggf. anhalten — Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Einsatzhorn ist sofort freie Bahn zu schaffen (§ 38 StVO).
- 13. Mindestens 5 m vom Andreaskreuz innerorts — In der Nähe von Bahnübergängen besteht ein Parkverbot; innerorts 5 m vor dem Andreaskreuz (§ 12 StVO).
- 14. Abwechselnd einen Vorausfahrenden einfädeln lassen — Beim Reißverschlussverfahren wird wechselseitig je ein Fahrzeug eingefädelt (§ 7 StVO).
- 15. Aus Reaktionsweg und Bremsweg — Der Anhalteweg ist die Summe aus Reaktionsweg (während der Reaktionszeit) und Bremsweg.
- 16. Geschwindigkeit (km/h) geteilt durch 10, mal 3 — Faustformel Reaktionsweg: (km/h ÷ 10) × 3. Bei 50 km/h sind das etwa 15 m.
- 17. Der Bremsweg verkürzt sich gegenüber normaler Bremsung etwa um die Hälfte — Bei einer Gefahrbremsung halbiert sich der Bremsweg in etwa: (km/h ÷ 10)² ÷ 2.
- 18. Aufschwimmen der Reifen auf einem Wasserfilm – Verlust von Lenk- und Bremswirkung — Bei Aquaplaning verliert der Reifen den Fahrbahnkontakt; Lenkung und Bremse wirken nicht mehr.
- 19. Abgefahrene Reifen und hohe Geschwindigkeit bei Nässe — Geringe Profiltiefe und hohes Tempo bei Wasser auf der Fahrbahn begünstigen Aquaplaning.
- 20. Die Reaktionszeit steigt, die Aufmerksamkeit sinkt – Unfallgefahr — Müdigkeit verlängert die Reaktionszeit erheblich und ist eine häufige Unfallursache.
- 21. Reaktion, Sehvermögen und Risikoeinschätzung verschlechtern sich — Schon kleine Mengen Alkohol verschlechtern Reaktion, Sehleistung und Selbsteinschätzung.
- 22. Sie können müde machen oder die Reaktion beeinträchtigen — Manche Medikamente beeinträchtigen Fahrtüchtigkeit; Beipackzettel und Arzt beachten.
- 23. Damit Sie innerhalb der überschaubaren Strecke anhalten können — Man muss innerhalb der übersehbaren Strecke anhalten können – nachts begrenzt das Abblendlicht diese Strecke (§ 3 StVO).
- 24. Er erfasst den toten Winkel, den der Spiegel nicht zeigt — Der Schulterblick erfasst den toten Winkel, in dem sich z. B. Radfahrer befinden können.
- 25. Bremsbereit sein, da Kinder unberechenbar reagieren können — Kinder handeln impulsiv; deshalb bremsbereit und mit verminderter Geschwindigkeit fahren.
- 26. An Reifgeräuschen, beschlagenen Brücken und Temperaturen um 0 °C — Brücken und schattige Stellen vereisen zuerst; bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist mit Glätte zu rechnen.
- 27. In die Richtung lenken, in die das Heck ausbricht, und nicht bremsen — Beim Übersteuern in Richtung des ausbrechenden Hecks lenken und vom Gas gehen, nicht hart bremsen.
- 28. Mindestens 1,6 mm — Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 mm; aus Sicherheitsgründen werden mehr empfohlen.
- 29. Zu geringer Öldruck – sofort anhalten und Motor prüfen — Die rote Öldruckleuchte signalisiert Motorgefahr; sofort anhalten, um Motorschäden zu vermeiden.
- 30. Bremsflüssigkeit und Bremsanlage umgehend prüfen lassen — Die Bremswarnleuchte weist auf einen Mangel der Bremsanlage hin; sofort prüfen lassen.